Heute war Besuch in der Werkstatt. Ein Hobby-Töpfer staunte sehr, als ich mitten beim drehen die Scheibe anhielt und den Ton mit meiner Nadel durchlöcherte… Warum ich das denn mache?
Und genau das brachte mich auf die Idee, hier im Tagebuch ab und an über einzelne Arbeitsschritte zu schreiben. In der Keramik führen manchmal viele Wege zum Ziel. Und es ist für viele Hobby-Keramiker bestimmt interessant, mal hinter die Kulissen schauen zu können.
Und in diesem Fall habe ich den Ton deshalb so zerstochen, weil genau an dieser Stelle ein harters Stück Ton in der Masse war. Das bekommt man beim drehen nicht weg und so lockere ich es mit der Nadel etwas auf. Danach drücke ich gleichmässig von innen und aussen mit den Fingerspitzen an dieser Stelle. Dadurch bleibt zwar der harte Ton dort, aber ich bekomme mein Gefäß fertig. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit doch recht groß, das die Arbeit umsonst ist und das Gefäß in der “Kiste” landet.

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hinein (habe Webcam).



















