Endlich ein warmes Wochenende. Gelegenheit, um Glasur-Proben im kleinen Raku-Ofen zu brennen. Über die Ergebnisse berichte ich später. Da ich doch weis wie schwer manchmal Infos über solche Öfen im Netz zu finden sind, hier einige Infos zu meinem “schnellen Brüter”. Habe diesen alten Einwecktopf rundum mit feuerfester Isomatte (5 cm) ausgekleidet. Im Bodenbereich liegt darauf noch eine runde Ofenplatte, um die Brennstützen ordentlich aufstellen zu können. Gegenüber der Brenneröffnung stehen einige Schamottesteine, um die Hitze abzufangen. Habe 10cm hohe Brennstützen verwendet und darauf aus dem Baumarkt einen Schamottestein als Ofenplatte. An den Ecken ist dieser abgeflext, damit er optimal passt. So bleiben ca. 5cm Höhe Platz für das Brenngut. Dieser Ofen ist also nur für Minis etc… Die Iso-Matte am Deckel ist mittels zweier “Knöpfen” aus Ton und Kanthaldraht befestigt. Die Öffnung habe ich mittels probieren immer erweitert. Sie ist ungefähr 80 cm² groß. Ist sie zu klein bleibt die Temperatur entsprechend vorher stehen und es geht kaum noch vorran.
Für einen Brand brauche ich keine halbe Stunde, wobei man sogar noch langsam machen muss. Sonst fliegen im Ofen frisch glasierte Stücken umher, wenn man anfangs zu schnell loslegt. Später ist es gut die Temperatur etwas zu halten, damit die Glaur Zeit zum ausschmelzen hat. Wenn ich fertig bin, wird das Brenngut auf einmal mit der Ofenplatte herausgenommen (mittels eingesägtem Vierkant-Rohr). Gasverbrauch: Keine Ahnung – habe mittlerweile ca. 8 Brände mit einer 5er Flasche gemacht. Für kleine Keramiken und Glasurproben ideal…
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