Schon auf der Hinfahrt regnete es in Strömen… Und als endlich mein Schirm stand und alle Ware darunter seinen Platz gefunden hatte – war ich “durch bis auf die Haut”. Auch am Sonnabend setzte sich das schlechte Wetter fort. Gar nicht gut – wenn ein wichtiger Markt statt findet. Das zeigte sich dann auch in meiner Kasse. Aber wenigstens blieb es in der Nacht dafür etwas ruhiger, als ich das sonst in Dresden gewohnt bin.
Der Sonntag hat dann aber alle wieder versöhnt. Bilderbuchwetter und riesige Menschenmassen auf den Strassen und Plätzen. Man kann zwar den Umsatzverlust der Vortage nicht wett machen – doch hat sich durch den Sonntag die ganze Geschichte für die meisten Anbieter doch gelohnt.
Ein Keramiker, welcher ungefähr acht Stände weiter neben mir stand – hat allerdings mächtig geschimpft. Normale Keramik hat es auf Stadtfesten also nach wie vor sehr schwer. Auch bei mir gingen kaum Tassen, Vasen, Krüge oder Schüsseln über den Verkaufstisch. Nun mache ich erstmal zwei Tage frei. Da man den Stand immer bis 2 Uhr nachts offen lassen muss, ist man nach den 3 Tagen wirklich kaputt. Foto folgt…
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