…sind nicht nur zum Wäsche aufhängen geeignet. Man kann auch aus einer Klammer zwei prima Griffe für Abschneidedrähte machen. Sie schwimmen im Wasser und Kerben sind auch bereits drinnen. Nicht schön – aber Zeit gespart…
Popularity: 1%
Alles was beim drehen als Abrieb im Wassereimer landet, oder Stücke die vor dem brennen kaputt gehen – landen in der Resttonwanne. Ab und an nehme ich dort etwas heraus und trockne diesen Ton auf Gipsplatten. Da die Wanne draussen steht – habe ich momentan ja mit dem Wetter Glück. Es ist warm und die Masse noch nicht gefroren. Wenn der Ton dann genug getrocknet ist, wird er “geschlagen”. Ich klopfe die Masse auf einem Holztisch breit, so das eine dicke Platte entsteht. Diese wird dann in der Mitte zerschnitten und die beiden Teile dann übereinander gelegt. Wenn ich das zehn mal getan habe, hat der Ton theoretisch 1024 Schichten übereinander… Dann sind alle verschiedenen Tonsorten und die Feuchtigkeit gut genug gemischt, um die Masse zu verarbeiten. Wenn man es durchrechnet, lohnt der Aufwand nicht. 10kg Tonmasse kosten so um die sechs Euro und ich habe bestimmt ne Stunde zu tun. Aber zum einen möchte ich den Ton nicht wegwerfen und zum anderen dreht es sich mit dieser Masse super. Man sollte halt nur nichts herstellen, was garantiert wasserdicht sein sollte.

Popularity: 15%
Mittlerweile kam auch das Ersatzteil für meinen Ofen. Der Einbau ist eigentlich sehr simpel. Einfach so wieder zusammenbauen, wie man es auseinander nimmt.
Wichtig ist vor allem – das man die Aufnahmen für die Heizspiralen peinlichst säubert, bevor man die neuen Heizwendeln einlegt. Besonders an der Stelle, wo zuvor die alte Spirale durchgebrannt ist. Hier dringt geschmolzenes Material teilweise richtig tief in den weichen Ofenmantel. Im Bild links sieht man diese Stelle vor dem säubern. Rechts bin ich soweit fertig, das dann die neue Heizwendel eingelegt werden kann. Je nach Arbeitstempo dauert das eine bis höchstens zwei Stunden.

Popularity: 15%
Hier mal ein kleiner Kniff – wie man schnell, gut und einfach spitze Noppen auf Ton bekommt. Hat mir mal mein litauischer Kollege Saulus gezeigt. Man nimmt einfach die festen Bestandteile vom Drehschlicker dafür. Die werden auf der Töpferscheibe mit einem Gummischaber zu einem homogenen Brei gemischt und gedrückt. Diesen Tonbrei füllt man in eine Plastiktüte. Dann wird unten eine Ecke mit der Schere abgeschnitten. Nun drückt man die Tüte so zusammen, dass der Tonbrei zu der Ecköffnung der Tüte herauskommt. Wenn man dann mit dieser Ecke die Oberfläche des Scherbens berührt, hinterlässt dies eine spitze Noppe aus Ton. Das Aussehen dieser Noppe ist variabel. Kommt auch darauf an – wie fest der Tonbrei ist, wie groß die Öffnung des Lochs in der Tüte ist und wie hoch der Druck auf die Tüte ist. Man kann so richtig spitze Verzierungen auf keramische Oberflächen bekommen. Aber besser man stumpft die vor dem brennen etwas ab….

Popularity: 9%
Na Töpfer – was machst du wenn die Schüssel auf der Scheibe “eiert”? Genau – mach ne Schnepfe oben in den Rand. Kein Mensch sieht dann mehr wie unrund das Ding lief. Auch die Ausrede, das die Schüssel nur wegens der Schnepfe sich verzogen hat, könnte man anbringen… 
Wenn der Rand (wie in diesem Beispiel) zu dick ist, muss man ihn aber erst verjüngen – bevor man die Schnaube zieht. Später hat die Schüssel sogar einen höheren Gebrauchswert. Wenn man Thüringer Klöße oder Chips darin serviert, stört der Ausgießer ja nicht.

Popularity: 10%
Manchmal muss man Stücke besonders früh abdrehen (z.B. wenn man danach noch etwas verformen oder anmodellieren muss). Und da gibt es ein großes Ärgerniss dabei. Die nassen “Tonspäne” verbinden sich sofort wieder mit dem routierenden Werkstück. Sie kleben an und sind sofort wieder an der Abdrehschlinge. So wird das abdrehen zu einer zeitaufwendigen Geduldsprobe. Irgendwann war ich davon so genervt das ich nach Auswegen suchte. Die Lösung ergab sich aber einfach beim arbeiten.
Einfach die Spitze vom frischen Span zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand anfassen und vom Werkstück wegziehen. Klingt kompliziert und wird auf Anhieb nicht klappen. Besonders wenn man die linke Hand nutzt, um das routierende Stück im Zentrum zu halten. Ich nehme dann den Ringfinger und den kleinen Finger der rechten Hand, um das Werkstück in der Mitte zu halten.
Bei mir klappt dies aber sehr gut und wenn ich Sparschweine abdrehe, spart mir das allerhand Zeit und Nerven…

Popularity: 10%
So zwei Jahre lag ein von Oma abgestaubter Fleischwolf in der Werkstatt herum. Jetzt habe ich den mal wieder fit gemacht. Zum Würmer herstellen – dachte ich. Habe aus einem Stück Plaste ein neues Mundstück gemacht. Geht ganz schön schwer zu leiern. Zwar sind nun alle Würmer gleich dick – aber leider dauert das ganze zu lange. Auch muss der Ton wirklich sehr weich sein. Somit liebe Hobbytöpfer und Kollegen: schmeißt die Dinger besser gleich auf den Schrott…

Popularity: 10%
So – nun wird es langsam spannend. Habe die ersten Kacheln für den Ofen heute in den Schrühbrand geräumt. Immer schön mit Platz dazwischen, damit es bloß keinen Hitzestau gibt. Damit die Hitze gleichmässig an jede Kachel kommt. Damit ich besser schlafen kann…
Heute habe ich erst noch mein “Vortrocken-Programm” gestartet. Da heize ich den Ofen lediglich sehr langsam auf 100°C auf. Morgen geht dann das projekt in die erste heiße Phase. Will gar nicht daran denken, was wäre – wenn ein Teil beim brennen nun kaputt geht…

Popularity: 16%
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.