Ich habe lange nichts mehr über mein Dauerprojekt geschrieben… Genau vor einem Jahr hatte ich ja beschlossen, mal eine Glasur hauptsächlich für die klassische Keramik zu kreieren. Und diese sollte irgendwie rot sein – so meine Vorgabe. Ein stabiles Rot hatte ich ja schnell entwickelt, was bei meiner Brenntemperatur von 1135°C schon gar nicht so einfach war. Bei den Effekten bin ich nur schwer voran gekommen.
Nun habe ich mal Krüge gedreht und mit der roten Glasur versehen. Innen habe ich weiße Glasur verwendet, weil mir das Ganze sonst zu dunkel aussah. Zudem ist es ein schöner Kontrast. Bei weißem Ton scheint der Scherben an Kanten und Rillen durch. Das find ich schonmal richtig gut. Aber irgendwie musste noch ein Effekt her. Eine der besseren vorangegangenen Glasurproben habe ich für die andere Hälfte der Krüge verwendet. Nichts besonderes – einfach nur mit einem Zerstäuber eine Mischung aus verschiedenen färbenden Rohstoffen aufgespritzt. Aber es sieht wesentlich interessanter aus, als das glatte pure Rot. Nun werde ich erst einmal probieren, wie die Glasur ankommt. Wenn es nicht den Geschmack der Leute trifft – bleibt mir das Rot immerhin für die Clayboys.

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Dies zeigt aber immerhin das es funktionieren kann. Es scheiterte noch an der Methode (und Menge?), wie ich das Salz einbringe. Mittels “Zeitungspapier-Bomben” ist wohl ungeeignet. Besser gelang es, das Soda in Wasser zu lösen und dann in den Brennraum zu bringen. Aber da muss ich wohl noch etwas experimentieren und wohl möglich den Ofen etwas umbauen.

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