Fünf Tage in Heringsdorf sind vorbei… Eine Veranstaltung die für mich nicht sonderlich toll war. Mieser Standplatz… Am Samstag ab 21 Uhr war sogar dann kein Strom mehr da an meinem Stand… 
Und überhaupt habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Allein der Name der Veranstaltung weckt ja Vorstellungen. Und wenn man sich dann zum großen Kunsthandwerkermarkt meldet – erhofft man sich einfach mehr Niveau. Sorry – wenn ich das so deutlich sage. Aber es sonnen sich auf solchen Veranstaltungen einfach zu viele Geschäftemacher, welche auf gut deutsch die Kunden von vorn bis hinten “verscheißern”. Die stehen gern im Licht des Kunsthandwerks… Es ist für mich keine sonderlich große Leistung auf einer Messe Ware zu ordern, um die dann mit möglichst viel Profit weiter zu verhökern. Solche Stände gibts aber auf jedem durchschnittlichen Stadtfest und sind somit absolut nichts besonderes. Mützen, Ringe, Traumfänger, Duftmurmeln, Gürtel und Gedöhns von der Stange. Ist ja ok und legal, doch hier wird der Begriff Kunsthandwerk missbraucht. Klar, es ist Kunst die von Hand hergestellt wurde. Aber eben zu (asiatischen) Dumpinglöhnen und in riesiger Stückzahl…
Und wenn auf dem Fest “mit dem Flair der 20er Jahre” dann eine Ostrockparty steigt und eine ABBA Double Band auftritt – verstehe ich das auch nicht wirklich.
Viele Händler hatten extrem mit Staub und Dreck zu tun. Der ungepflasterete Weg, hunderte Füße und der Wind hüllten die meisten Stände in eine dicke Staubschicht. Nichts für Textilien… – Keramik wäre da ja unproblematisch.
Ich hatte diese Sorgen allerdings nicht. Mein Stand war so weit abseits, das das schon JWD genannt werden konnte. Obwohl es mehr zum Ortszentrum lag, waren nichtmal ein Drittel der Besucher an meinem Stand. ARSCHKARTE! 

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