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Das Keramik-Werkstatt Tagebuch…

Archiv von Januar 2008

bunte Trinkbecher

Geschrieben von Olaf am 31 Januar 2008

Eine Party steht an. In der Werkstatt… Muss heute richtig viel aufräumen. Na wurde ohnehin mal wieder Zeit. Klar das auch aus Keramikbechern gebechert werden soll. Damit jeder Gast sein Trinkgefäß wiedererkennt, haben alle unterschiedlich farbige Ränder bekommen. Die Kombination aus zwei Glasuren (auf die weiße Grundglasur) entstand zuerst durch tauchen (oben), während der untere Farbrand mit einem Pinsel aufgerändert wurde. Die grün getauchten Becher hat die Praktikantin etwas zu dick getaucht. Diese Glasur hat sie erst unmittelbar zuvor angesetzt. Ja und ich Träumer hab nicht geschaut wie dick die Glasur geworden ist. Ist sonst ganz friedlich dieses grün… Aber gar kein Problem – diese Becher sehen meiner Meinung nach besonders interessant aus. Ich würde wetten, das die zuerst gewählt werden…

Trinkbecher

Popularity: 6%

Rester-Glasur

Geschrieben von Olaf am 30 Januar 2008

In jeder Keramikwerkstatt gibt mehr oder weniger “Abwischglasuren”. Die sammeln sich im Wassereimer, in denen man seine Schwämme zum Boden abwischen auswäscht. Bislang habe ich diese Glasur brav zurückgetrocknet und gesammelt. Nun habe ich gleich mal einen Eimer voll angesetzt. Dazu ein paar Zutaten die die Glasur mattieren sollen. Farblich war nichts anderes als ein “Kackbraun” zu erwarten. Ja ist es leider auch geworden. Habe damit die ersten Suppentassen glasiert. Naja – ich kann damit leben, da die Glasur wenigstens fehlerfrei ausgeschmolzen ist. Konnte ja so ziemlich alles passieren. Da an dicker glasierten Stellen ein kleiner Grünstich erkennbar war, habe ich heute nachgebessert. Nochmal 1% Kupferoxid beigefügt, was Glasuren grüner färbt. Und da mir die Glasur immer noch zu viel glänzte, kam nochmals Kreide dran. Das mattiert Glasuren bei Temperaturen unter 1200°C.

Suppentassen mit Resterglasur

Popularity: 8%

Gnocci-Brett

Geschrieben von Olaf am 25 Januar 2008

Wisst ihr was ein Gnocci-Brett ist? Ich auch nicht. Zumindest habe ich noch keines gesehen. Und nirgends im Internet habe ich eine Quelle gefunden, wo es sowas in einem Shop zu kaufen gibt. Also hab ich mir so etwas aus Ton selber hergestellt. Halt so wie ich es mir vorstelle. Ein befreundeter Keramiker hat mir davon erzählt. Man kann damit bei bestimmten Artikeln viel Zeit einsparen, wenn man es beim modellieren nutzt. Wenn diese gewellte Tonplatte mal geschrüht ist, sollte man damit genauso wie mit solch einem Brett arbeiten können.
Was ich damit will? Ja man kann damit wie gesagt bestimmte Dinge schneller formen. Ist nur so eine Hilfe zum modellieren also. Wenn das gute Stück hier gebrannt ist und im Einsatz war, werde ich wieder darüber berichten. Falls jemand weis, wo ich so ein Gnocci-Brett herbekomme – einfach mal per Mail melden.

Tonplatte als Gnoccibrett

Popularity: 4%

Henkelpresse ‘light’

Geschrieben von Olaf am 23 Januar 2008

Für die Suppentassen-Henkel habe ich ein ewig nicht genutztes Werkzeug benutzt – meine Mini Henkelpresse. Günstig in der Anschaffung und dennoch zuverlässig. Für neue Henkelformen muss man nur eine alte Silikon-Kartusche mit dem gewünschtem Profil-Loch ausstatten. Wenn der Ton etwas härter ist, oder der Henkelquerschnitt kleiner – füllt man besser nicht zu viel Ton ein. Geht dann etwas schwer zu drücken.
Wenn ich den kompletten Ton ausgedrückt habe, schiebe ich den “Plaste-Kolben” mittels einem großen Schraubendreher aus der Kartusche. Dann kann wieder Ton eingefüllt werden.

Henkelpresse selbst gebaut

Popularity: 6%

Suppentassen

Geschrieben von Olaf am 22 Januar 2008

Von Geschirr habe ich mich bislang lieber ferngehalten. Aber ich möchte ja doch mehr austesten, ob andere Artikel evl. doch mehr gefragt sind. So gab es heute mal Suppentassen. Hier stehen die Tassen mit dem Boden nach oben zum trocknen. So bleiben die Griffe erstmal so an den Tassen, wie ich das möchte (leicht nach oben zeigend). Andersherum würden sich die Henkel herunter biegen. Morgen werden die Tassen dann alle gewendet, denn so falsch herum ist die Gefahr das es “Eier” werden doch recht groß. Bei den Griffen habe ich es mir einfach gemacht. Den Tonstrang zum Griff gebogen und angarniert. Völlig ausreichend um selbst eine volle Tasse anheben zu können.

Suppentassen

Popularity: 5%

Besucherrekord!

Geschrieben von Olaf am 16 Januar 2008

Wow – heute schon über 120 Leute auf meiner Seite. Super! Ein Blick in meine genauen Statistiken zeigt aber keine neue Verlinkung von einer anderen Seite aus. Interessante Details kommen dennoch zum Vorschein. So finden die meisten User über Google-Images (67%) und Google Websuche zu mir (29%). 57% nutzen dabei den Internet Explorer und 31% Firefox. In 88% der Besuche – liefen diese Browser auf Windows Rechnern. An den 3 % Linux-Usern dürfte ich wohl großen Anteil haben. Mittlerweile haben Menschen aus 43 Ländern meine Seite betrachtet. Und wirklich nur 3% von den Besuchern nutzen eine Bildschirmauflösung von 800×600 Pixeln. Ich überlege deshalb schon, ob ich die Seite nun im Design verbreitere? Aber mit dem Asus EEE kommt ja jetzt so ein “Kult-Notebook” raus – welcher einen kleinen Screen hat. Die Besitzer solch eines Geräts müssten dann allerdings noch mehr quer scrollen.
Ich lass am besten alles wie es ist.

Popularity: 6%

Ton aus Beulbar

Geschrieben von Olaf am 15 Januar 2008

Wenn ich an Jena vorbeifahre, nutze ich das oft für einen Abstecher. So 10 km von der Abfahrt ist ein kleines Dorf in welchem man guten Ton bekommt. Die Firma Thierolf (www.tonaufbereitung.de) bietet also in Beulbar (bei Bürgel) Massen aus einheimischen Tonen an. Ich hätte das früher ja auch nicht geglaubt, das manche Tone einfach besser zum drehen gehen. Aber mit der Mischung aus “Frohnsdorfer” und “Eisenberger” Ton komme ich sehr gut klar. Muss man sich als Nicht-Töpfer vorstellen wie mit einem Auto. Jedes Auto kann fahren. Aber in manchen fühlt man sich einfach wohler. Kupplung, Sitzposition, Sicht – alles passt.
Genauso geht es mit mit diesem Ton. *gg*

Popularity: 7%

drehen

Geschrieben von Olaf am 8 Januar 2008

Habe mich nach langer Pause (fast ein Monat) mal wieder an die Töpferscheibe gesetzt. Zum Anfang habe ich erstmal einfache Becher gedreht. Solche sind auch schon im Haushalt meines Bruders in Gebrauch und bewähren sich dort angeblich bestens. Und damit ich das Drehmaß nicht wieder vergesse, schreib ich es mir hier einfach mal hin (14×10). Sau praktisch so eine Webseite…
Ja und dann zeige ich Euch mal meinen Arbeitsplatz. Recht spartanisch… Ich arbeite an einer “Shimpo” Töpferscheibe. Die sind schön klein. Allerdings ist meine Scheibe etwas schwach. Da meine Beine zu lang für die kleine Scheibe sind, musste ich sie auf einen Holzrahmen stellen. Nur so bekomme ich den Scheibenkopf auf Kniehöhe. Den mitgelieferten Spritzschutz habe ich nie angebracht. Der stört mich nur. Wollte mir vor fünf Jahren mal extra etwas gegen das Spritzwasser bauen. Erstmal habe ich eine Wellpappe (mit der die Scheibe verpackt war) hinter die Scheibe gestellt. Ja – da steht sie immer noch. Es leben die Provisorien! Die fertig gedrehten Stücke stelle ich auf Bretter – die auf zwei Holzböcken liegen. Auf dem Stuhl rechts neben der Scheibe liegen die Tonklumpen. Die Stuhllehne dient als Halter für eine extra Lampe. Viel mehr braucht man nicht. Klar ein Behälter für Wasser steht auf dem Scheiben(motor)gehäuse und daran ist ein Schwamm gegen Spritzwasser gestellt.
Naja – ganz normal denke ich alles. Zumindest auch mal schnell abbaubar das Ganze, wenn ich mal Platz brauche.

Töpfer Arbeitsplatz mit Shimpo Scheibe

Popularity: 5%

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Hier kommt noch was anderes rein.... :) Habe ja schon eine Über-Mich-Seite. Die findet ihr oben im Menü.

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