IDEEfactory

Das Keramik-Werkstatt Tagebuch…

Archiv von September 2007

Gipsform für einen Drachen

Geschrieben von Olaf am 23 September 2007

Über das Wochenende habe ich eine Gipsform hergestellt. Mittels dieser Form möchte ich “Räucher-Drachen” für die Weihnachtszeit herstellen. Ich muß zugeben, dass ich nicht so recht hinter diesem Produkt stehe. Aber anscheinend mag die Mehrzahl der Weihnahtsmarkt-Besucher solche Keramiken. Irgendwie bin ich auch auf Umsatz angewiesen… Mittels Gipsformen kann man schnell eine größere Menge Artikel herstellen, welche sich nicht auf der Scheibe fertigen lassen. Wenn der Gips trocken ist, gießt man in die Form den flüssigen Ton (Schlicker). Nach einer kurzen Standzeit bildet sich in der Form der Scherben am Gips. Ist der Scherben dick genug, wird der restliche Schlicker ausgegossen. Nach einer bis zwei Stunden Trockenzeit, kann man den Rohling dann der Form entnehmen.
Auf dem Bild sieht man wie der handmodellierte Drachen in Ton eingebettet wurde. Mit vier Brettern wird dann ein Kasten darum gebaut. Dann kann der flüssige Gips hineingegossen werden. So entsteht die erste Hälfte der Form.

Gipsformenbau Drachen

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Maximales Pech

Geschrieben von Olaf am 21 September 2007

Menno… – Clayboy Köpfe gehen eigentlich sehr selten kaputt. Wenn dann meistens durch Unachtsamkeiten von mir beim Ofen einlegen. Dieses mal hat es einen Kopf im Schrühbrand zerhauen. Ein Grund (Lufteinschluss z.B.) ist optisch nicht erkennbar. Und ausgerechnet dieser Kopf gehört zu einer bestellten Figur. Klar, man könnte sicherheitshalber mehr Köpfe machen… Doch was soll ich dann mit so vielen “Lufthansa – Flugkapitänen”, wie in diesem Fall? Entweder ich warte nun bis ich einen neuen Schrühbrand fertig habe – oder ich muss erneut acht große Figuren machen, um diesen einen bestellten Clayboy beim nächsten Brand fertigzustellen. Das ist deswegen erforderlich, da ich ja den Ofen ökonomisch vollpacken muß. Und da sollte man schon möglichst gleichhohe Artikel haben.

Clayboy-Köpfe

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nichts zu schreiben

Geschrieben von Olaf am 17 September 2007

Schon über eine Woche wartet mein Blog auf einen neuen Eintrag. Doch ich mag nun wirklich nicht jeden Krug kommentieren. Letzte Woche war gar nicht so einfach. Musste mir immer was für die Praktikantin ausdenken – damit sie was zu tun hat. Sie hat Schafe, Türschilder, Eulen und Fische modelliert. Und eine sehr tolle Aufgabe war es – die Namenstassen auszusparen (also die Buchstaben mittels Modellierschlinge auskratzen).
Ich selber tue mich gerade etwas schwer, ins Weihnachtsgeschäft einzusteigen. Auf meinem Merkzettel stehen lauter Dinge, welche ich nicht gern drehe. Blütenringe, Miniaturen oder Räucherfiguren – stehen nicht gerade hoch auf meiner Favoritenliste.
Kurzfristig habe ich noch einen Markttag ins Programm genommen. Am 3.10. werde ich zum Neustadtfest nach Greiz kommen.
So – und nun noch zum Feierabend zehn Krüge henkeln…

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nochmal Potsdam

Geschrieben von Olaf am 10 September 2007

Und erneut war ich in Potsdam auf dem “SUQ-Markt”. Allerdings habe ich meinen Fotoapparat vergessen. Somit gibt es hier einmal kein Bild von der Reise.
Eigentlich wollte ich mir das nicht nochmal antun und diesen Markt mitmachen. Einfach schlimm für Kunsthandwerker, die in Deutschland selber produzieren. Das Publikum gibt hier sein Geld lieber für alles mögliche aus Fern-Ost aus. Dieses mal stand eine Töpferin aus Berlin gleich neben mir. Die war so frustriert, das sie nach 3 Jahren das Rauchen wieder begann. Das glaubt einem das Finanzamt ohnehin nie, dass man in zwei Tagen unter 100 Euro einnehmen kann. Zum Glück hatte ich vorgesorgt. Dinge, welche eben nicht individuell sind, aber anscheinend nen guten Preis haben – verkauft man ja recht gut. Es lebe litauische Keramik oder Salz und Pfefferstreuer aus China!
Wirklich schade, denn der Markt wird ganz super organisiert. So ganz weis ich nicht wer dahinter steckt. Die Organisatoren sind Muslime – soviel weis ich. Steht unter dem Namen: SUQ – die Marktinitiative. Wirklich günstige Standmiete,eigentlich auch ein Top-Standort, freundlicher Marktmeister. Da können sich viele andere Märkte wirklich etwas abschauen. Leider haperts beim wichtigsten, der Kauffreude vom Publikum. Ob das die Nähe zu Berlin mit seinem Überangebot an Waren macht? Im Ruhrpott habe ich ja genauso ein Kaufverhalten schon kennengelernt. Man kann wirklich nur hoffen, dass so etwas eine Ausnahme ist und sich nicht auf ganz Deutschland ausbreitet. Sonst wird jeder Individualismus dem Preis geopfert. Wir komplett von China bis Thailand beliefert. Einheitsware fürs Volk. Freundschaft!

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Kleine, miese Topfwürmer

Geschrieben von Olaf am 6 September 2007

Auf den letzten beiden Märkten hatte ich diese kleinen Erdbewohner schon mit im Angebot. Nun will ich sie auch mal meinen Internet-Gästen zeigen. Die Erdwürmer bestehen eigentlich aus drei einzelnen Teilen. Auf dem Markt kann man dann sich seinen Wurm selber zusammenstellen. Dreiteilig kostet er 6,- Euro und die vierteilige Version ist für einen Euro zusätzlich zu haben.
Nun werden die übrigen Exemplare aber in den Winterschlaf gehen. Ich denke mal das ist eher ein Tier für die wärmere Jahreshälfte…

kleiner, mieser Topfwurm

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Praktikantin

Geschrieben von Olaf am 3 September 2007

Ab heute muß ich nicht immer allein in der Werstatt arbeiten. Ich habe ab sofort eine Praktikantin hier. Die Wenke wird mir mithelfen, weiter lauter lustige Keramiken herzustellen. Heute gings gleich mit der Weihnachtsproduktion los. Schwarze Schafe für die Weihnachtskrippen hat sie modelliert. Ich selber mache mich mal daran, all die liegengebliebenen Bestellungen abzuarbeiten. Aber zwischen den großen Stadtfesten war da einfach kaum Zeit übrig (brauche schon eine gewissen Ruhe dafür).

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Stadtfest in Arnstadt

Geschrieben von Olaf am 2 September 2007

Nochmals war ich nicht so “dumm” und stellte mich wie im vergangenen Jahr mit Keramik auf das Arnstädter Stadtfest. Das habe ich dann doch wieder den bewährten Taschenverkäufern aus Pakistan überlassen, wovon das Fest in meiner Heimatstadt viele hatte. Direkt vor meiner Werstatt baut der Udo von der Rockkneipe “Jungfer” eine Bühne auf und es gab Livemusik vom Feinsten. Da habe ich die Werkstatt lieber für Freunde und neugierige offen und lasse es mir gutgehen. Waren zwei richtig laute Tage. Das Highligt war natürlich die AC/DC Show von Crayfish. Nächstes Wochenende gehts wieder nach Potsdam zum Markt auf dem Luisenplatz.

Arnstadt 2007

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Hier kommt noch was anderes rein.... :) Habe ja schon eine Über-Mich-Seite. Die findet ihr oben im Menü.

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